MEINE PERSÖNLICHEN EINDRÜCKE AM NEWPORT RIVER

Ich war alleine unterwegs. Vier Wochen nur für mich – eine Reise in meine 2. Heimat, ich habe mein Herz vor 24 Jahren, genau im Mai 1993,  am Newport River deponiert. Seit diesem ersten Besuch gehe ich jährlich, manchmal zwei Mal in diese traumhafte Gegend.

Der Fluss mäandert immer noch durch das sumpfige Weideland zwischen Lough Berta und der Crew Bay. Die Uferböschung wird immer wieder durch Hochwasser abgetragen und es entstehen wieder neue Pools, Warteräume für die aufsteigenden Antlantiklachse.

Ich war guter Hoffnung, da der Fluss ziemlich viel Wasser in den kleinen Hafen gleich unterhalb der alten Steinbrücke von Newport ins Meer führte. Ich hatte meine gesamte Ausrüstung bei mir, da ich mit meinem Auto von Frankreich aus mit der Fähre nach Irland kam.

Der erste Tag am River, und schon bald hatte ich eine wilde Seatrouts an der Fliege. Möglichst schnell wieder ins Wasser zurück (catch and release). Am 2. Tag im gleichen Pool wieder eine – aber wo sind die Lachse!

Das trübe Wetter hat sich am Nachmittag schnell in strahlenden Sonnenschein umgewandelt und so sind meine Chancen wieder sehr klein geworden, einen Lachs zu fangen. Aber was soll's – ich war an meinem Fluss und konnte die Ruhe und Gelassenheit voll geniessen. Ich freue mich schon auf das köstliche Diner im Newport House.

Nach einpaar Tagen wechselte ich meinen Standort und fuhr an den Lough Corrib, in Oughterard habe ich Freunde von früher getroffen und versuchte auch auf dem See den Brown-Trouts nachzustellen. Leider hatte ich auch auf dem fischreichen Binnengewässer keinen grossen Erfolg. So habe ich die Gegend mit Rucksack und Wanderschuhen durchstreift und dabei sehr schöne Begegnungen mit Tieren und Menschen erlebt.


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